Konzept zur Besuchsregelung während der COVID-19 Pandemie im Rahmen der Coronavirus-Schutzverordnung - CoSchuV 


Einführung:

Aufgrund der Pandemie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und der dadurch hervorgerufenen Erkrankung COVID-19 hat die Hessische Landesregierung die Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen (Coronavirus-Schutzverordnung - CoSchuV) aktualisiert. 
Die Besuchsregelung in unserer Einrichtung haben wir in diesem gesonderten Konzept aktualisiert, um auch alle beteiligten Personen zu informieren.

 


1. Besuchsmöglichkeiten in unserer Einrichtung
Generell haben wir folgende Möglichkeiten den Besuch zwischen unseren Bewohnern und deren Angehörigen / Besuchern stattfinden zu lassen. Zu berücksichtigen ist hierbei auch, dass grundsätzlich Besuche nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung erfolgen können (unabhängig vom jeweiligen Infektionsgeschehen).


Folgende Regeln sind aktuell zu beachten:

  • tägliche Besuche ohne Begrenzung
  • Besuchszeiten: wochentags 16:00 – 19:45 Uhr und an den Wochenenden nach Absprache

 

Erforderliche Hygieneschutzmaßnahmen bei Besuchern und Bewohnern:

  • Tragen einer OP-Maske oder FFP2-Maske, KN95 oder N95-Maske ohne Ausatemventil während des gesamten Besuches in der Einrichtung           -In den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohnern entfällt die Maskenpflicht, wenn die Bewohnerin oder der Bewohner genesen oder vollständig geimpft ist (Im Sinne des §2 Nr.2 und 3 oder Nr.4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung).-
  • Händedesinfektion vor und nach dem Besuch
  • Zu jeder Zeit Mindestabstand von 1,5 bis 2 m
  • → Flächendesinfektion von Gegenständen und Oberflächen laut hausinterner VA nach jedem Besuch (laut RKI) Flächen-/ Wischdesinfektion per Multitex Wipes mit Lysoformin Spezial
  • Regelmäßig ist eine sogenannte Stoßlüftung über die gesamte Öffnungsfläche der Fenster anzuwenden. Dauer: Winter 3 Minuten, Übergangszeit 5 Minuten, Sommer bis zu 10 Minuten

2. Information der Bewohner und Angehörigen / Besucher über die
Besuchsregelungen

Unsere Bewohner wurden bereits durch die MA der Wohnbereiche und des pädagogischen Personals über die aktuellen Besuchsregelungen mündlich informiert. Das Konzept hängt als Aushang an den Pinnwänden der Wohnbereiche.

 

Die Angehörigen unserer Bewohner werden von ihnen selbst informiert und über die wesentlichen Punkte des Konzeptes zur Besucherregelung informiert. Am Besuchstag werden Angehörige / Besucher von unseren Mitarbeitern befragt, ob die neuen Besuchsregelungen bekannt sind; wenn nicht erfolgt eine Information über unsere Mitarbeiter.


3. Anmeldung und Ablauf der Besuchen

 

3.1

Damit unsere Mitarbeiter die Umsetzung aller Hygieneschutzmaßnahmen im Einzelnen bei den Besuchen einhalten und kontrollieren können, ist eine vorherige telefonische Anmeldung des Besuches erforderlich. Im Telefonat kann abgeklärt werden, in welcher Form der Besuch stattfinden soll  oder ob es besondere Situationen gibt, die im Vorfeld geklärt werden müssen (Einzelfallentscheidungen).

Bei offenen Fragen oder Problemen die im Telefonat nicht geklärt werden können, wird die Einrichtungsleitung eingeschaltet.

 

Jeder Besucher muss vor Beginn des Besuches das Formular „Fragebogen für Besucher“ zur Selbstauskunft ausfüllen. Die Fragebögen werden für die Dauer von 4 Wochen hinterlegt und nach Ablauf dieser Frist vernichtet. Damit besteht für unsere Einrichtung eine schnelle Möglichkeit zur Rückverfolgung, falls Verdachtsfälle oder Infektionen bei Bewohnern oder Besuchern auftreten.

 

3.2

Besucherinnen und Besucher müssen über ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus verfügen und dieses auf Verlangen nachweisen. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels PoC-Antigen-Test nach § 2 Nr. 7 der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung oder ein PCR-Test darf höchstens 24 Std. vor dem Besuch vorgenommen worden sein (der Test muss die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen). 

Für Genesene und Geimpfte entfällt die Testpflicht vor dem Betreten der Einrichtung.
(Im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung)

                   

 

3.3

Der Besuch ist nicht gestattet für:

 

1.  Personen, die oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, aufweisen.
2. Personen, solange Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 oder einer generellen Absonderung aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen. Das Zutrittsverbot gilt nicht für geimpfte oder genesene Personen im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, wenn das Betretungsverbot auf einer Symptomatik oder Absonderung einer oder eines Haushaltsangehörigen beruht und die Absonderung nicht aufgrund einer in Deutschland noch nicht verbreitet auftretenden Virusvariante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit vom Robert Koch-Institut definierten besorgniserregenden Eigenschaften erfolgt ist. 
3. Personen bei denen ein, in der Einrichtung durchgeführter Antigen-Test ein positives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 ergeben hat.
(Das Besuchsverbot nach 3.3 Nr. 3 endet vierzehn Tage nach Vornahme des Antigen-Tests oder wenn durch einen nach dem Antigen-Test durchgeführten PCR-Test nachgewiesen wird, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.) 

 

 

 

3.4

In Bewohnerzimmern kann vom Mindestabstand abgesehen und Berührungen können zugelassen werden, wenn Bewohner und Besucher vorher und hinterher die Hände gründliche desinfizieren (das Tragen einer OP-Maske oder FFP2, KN95 oder N95-Maske ohne Ausatemventil ist weiterhin erforderlich).

 -In den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohnern entfällt die Maskenpflicht, wenn die Bewohnerin oder der Bewohner genesen oder vollständig geimpft ist (Im Sinne des §2 Nr.2 und 3 oder Nr.4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung).-

In Doppelzimmern sind Besuche grundsätzlich nur einzeln möglich. Bei Immobilität beider Bewohner können sie zeitversetzt Besuche empfangen. Außerdem sind Ausnahmen (z. B. bei Ehepaaren) möglich.

 

Nach jedem Besuch ist eine Flächendesinfektion von Gegenständen und Oberflächen laut hausinterner VA (Flächen-/ Wischdesinfektion per Multitex Wipes mit Lysoformin Spezial) durchzuführen. Ebenso wird das Bewohnerzimmer gelüftet (Stoßlüftung- Dauer: Winter 3 Minuten, Übergangszeit 5 Minuten, Sommer bis zu 10 Minuten)

 

Wichtig:

Die aktuelle Regelung ist abhängig von dem Infektionsgeschehen in den Kommunen und kann jederzeit angepasst werden.

 

Die geltenden Regeln sind von allen Beteiligten einzuhalten. Die Einrichtungsleitung kann bei Nichteinhaltung vom Hausrecht Gebrauch machen.

Konzept zur Besuchsregelung während der COVID-19 Pandemie
Konzept zur Besuchsregelung während der [...]
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Bei Rückfragen wenden Sie Sich bitte an unsere COVID-19-Beauftragte

Frau U. Walther (stellvertretende Einrichtungsleitung und PDL).

Weiterhin weisen wir auf das Schulungsangebot („Helfen mit Herz und Verstand“; https://www.pflege-in-hessen.de/covid-19-schulungen/ ) hin.

Herzlich Willkommen

bei der Vita GmbH

Die Vita GmbH ist eine Einrichtung für chronisch mehrfach abhängige Menschen mit insgesamt 50 Plätzen für den offenen und beschützten Bereich.

 

Diese besteht aus dem beschützten Wohnbereich Haus Vita mit 25 Plätzen, der offenen Trainingsgruppe mit 11 Plätzen und der Wohngruppe Carolina mit 14 Plätzen. 


Im Haus Vita (beschützter Bereich) lernen die Klienten abstinent zu leben. Selbstvertrauen, Lebensmut, Wert- und Zielorientierung, Konfliktfähigkeit und Alltagskompetenzen werden gefördert.

 

Die Trainingsgruppe (offener Bereich) ist für Klienten, bei denen der Unterbringungsbeschluss endet.  Sie haben die Möglichkeit, in die offene Trainingsgruppe zu wechseln, um sich zu erproben und abstinent zu bleiben.

 

Die Ziele der Trainingsgruppe sind unter anderem, mit dem Leben in der offenen Wohnform umgehen zu können, die selbstständigere Lebensführung zu festigen und die Übernahme von mehr Aufgaben im lebenspraktischen Bereich, wie Putzen, Kochen und Reinigen sowie mehr Selbstverantwortung.

 

In der Wohngruppe Carolina (offener Bereich) sind die Bewohner abstinent und können ihren Lebensalltag selbstständiger  gestalten. Als Tagesstruktur sollen die Bewohner der Wohngruppe möglichst eine Tätigkeit außerhalb der Einrichtung, beispielsweise bei der AWO Integra GmbH – Gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Arbeit – nachgehen, um langfristig den Weg in das betreute oder selbstständige Wohnen zu bewältigen. Klienten, die keiner Beschäftigung oder Arbeit außerhalb der Einrichtung nachgehen können, nehmen an den Angeboten zur Tagesgestaltung und in der Kreativwerkstatt teil.

Infobroschüre Vita GmbH
Vita GmbH_Flyer_2019.pdf
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